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Archiv GOMA 2015

 

GOMA 10.05. - Gottesdienst mal anders zum Muttertag mit Doris Schulte (Neues Leben) und der Band "We need a name"

Doris Schulte © Foto: Neues LebenDoris Schulte © Foto: Neues LebenZum Muttertag am 10.Mai gab es bei uns wieder einen GOMA, diesmal mit der Evangelistin Doris Schulte von Neues Leben zum Thema „Mütter haben’s schwer - nehmens leicht“.  

Und es war wirklich mal anders - das erkannten die Gottesdienstbesucher auf den ersten Blick. Ein
Schlagzeug, Verstärker und Mikrofone und eine große
Videoleinwand waren im Altarraum aufgebaut, zahlreiche junge Gottesdienstbesucher bevölkerten die Bänke und Emporen.  

„I seeFire“ sang die Band „Weneed a name“ zur Einstimmung. Der Funke sprang spätestens bei der flammenden Predigt von Frau Schulte über Jochebed, der mutigen Mutter von Mose, auf die Zuhörer über. 

Ein Film mit Interviews von jungen Müttern und Vätern und weitere mitreißende Lieder von „
We need a name“ rundeten den GOMA ab. 
 

Am Ausgang gab es fürMütter ein kleines Geschenk und für alle das Gefühl, einen wirklich besonderen GOMA erlebt zu haben.  

 


GOMA 05.07. - Gottesdienst mal anders mit Ulrich Parzany (ProChrist, Kassel) und Carmen und Friedemann Wutzler (Dresden)

 

 „ Ein Schuss Parzany tut der evangelischen Kirche gut“ (Bischof Huber)

„Das Leben ist nicht fair“ war das Thema des GOMA am 5.7. mit dem legendären Ulrich Parzany, der seit Jahrzehnten durch seine mitreißenden Predigten mitten ins Herz der Zuhörer spricht.

In bildhafter und eingängiger Weise vermittelte Parzany, dass die Wunder Jesu Wegweiser zum Kreuz sind. Das „Kreuz das wir tragen“, also das Leid und der Schmerz sind Teil des Plans, uns näher zu Gott zu bringen. Wir sollen nicht nach dem warum fragen, sondern lernen, das Schicksal anzunehmen, das uns von Gott bestimmt wurde, auch wenn das eine der schwersten Aufgaben ist. Wir müssen nicht verstehen, sondern es begreifen, dass Gottes Plan wirklich existiert und wir alle ein Teil davon sind.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Carmen und Friedemann Wutzler (Dresden) die die Zuhörer zum Mitsingen und Mitklatschen brachten.

Als Ehrengast war der genauso berühmte Pfarrer Theo Lehmann an diesem Sonntag bei uns zu Gast. Nach dem Gottesdienst gab es eine herzliche Begegnung zwischen den beiden Prediger-Legenden.

 

 

GOMA 01.11. - Gottesdienst mal anders mit Claus Philippin aus Leonberg (ICCC) und der Band "Kreuzschnabel", Schönheide

 

Am 1. November war Claus Philippin, der Präsident des deutschen ICCC bei unserem „Gottesdienst mal anders“ (GOMA) zu Gast. Er ist Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens und Dipl. Betriebswirt. ICCC steht für „International Christian Chamber of Commerce“. Frei übersetzt bedeutet das: „Christliche Internationale Handelskammer“. Gegründet 1985 vom schwedischen Geschäftsmann Gunnar Olson, will die Vereinigung „das Reich Gottes im Geschäfts- und Berufsleben an die erste Stelle setzen und
Geschäftsleuten zeigen, wie sie der Herausforderung der Bibel praktisch begegnen können, auch in der
Geschäfts- und Berufswelt mit Jesus zu gehen.“

Geschäftswelt und Glauben - auf den ersten Blick könnten diese beiden Lebensbereiche nicht gegensätzlicher sein. Wir denken bei Managern eigentlich automatisch an Geld, gewissenlose Habgier, Profit und knallharte Entscheidungen. Dabei wird vergessen, dass Menschen in leitenden Positionen auch große Verantwortung für viele Angestellte und deren Familien tragen. Wir leben in einer industrialisierten Welt, in der technischer Fortschritt viel menschliche Arbeitskraft abgelöst hat. Geht deshalb die Menschlichkeit im
Berufleben verloren? Beruht der berufliche Erfolg nicht fast immer darauf, ihn auf Kosten anderer Menschen zu erreichen?

Claus Philippin formulierte es mit einem Zitat des schottischen Predigers Oswald Chambers: „Wir müssen unsere Träume vom Erfolg nie für Gottes Absicht halten“. Gottes Absicht ist es aber, dass Christen auch in leitenden Positionen eingesetzt werden. Ihre schwierige Aufgabe ist es, sich in einer materiellen Welt christlich zu verhalten.

Auch wenn Herrn Philippins Vortrag etwas an eine Präsentation bei einer Vorstandssitzung erinnerte, wurde klar, dass der Glauben und das Vertrauen auf Gottes Reich in jedem Lebensbereich zu Hause sein sollten und nicht nur zu Hause oder Sonntagvormittag in der Kirche stattfinden. Es hebt den Glauben in die Realität der heutigen Zeit, wenn er in einen „Businessplan“ einfließt, wenn Entscheidungen im Geschäftsleben  ewusst mit Gott getroffen werden und so christliche Werte, Moral und Nächstenliebe wieder Einzug in der Wirtschaft halten. „Es ist der Weg, der Gott verherrlicht und nicht das Ziel“, sagt Claus Philippin. Dafür stehen die Mitglieder des ICCC.

Den Gegenpol beim GOMA bildete die Musik der Band „Kreuzschnabel“, die seit vielen Jahren aus Glauben und Dankbarkeit zusammen musiziert… und das ganz ohne Businessplan.